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Wasserlösliche Wäschebeutel

Kontaminierte Wäsche nicht mehr anfassen

Beutel befüllen, verschließen und mit in die Waschmaschine geben. Er löst sich im Waschgang auf – die Wäsche muss weder umgefüllt noch neu sortiert werden. Für Feuerwehr, Pflege und Privathaushalt.

Verpackung mit 10 wasserlöslichen Wäschebeuteln und Verschlussband

Jeder Handgriff weniger ist ein Risiko weniger

Verschmutzte Einsatzkleidung, Infektionswäsche oder Kleidung mit Bettwanzen wird meist mehrfach angefasst: ausziehen, in einen Sack stecken, transportieren, wieder herausnehmen, sortieren, in die Maschine laden. Bei jedem Schritt können Keime, Ruß oder Schadstoffe auf Hände, Flächen und saubere Kleidung übergehen.

Der wasserlösliche Wäschebeutel verkürzt diese Kette. Die Wäsche wird einmal verpackt und kommt verschlossen in die Waschmaschine. Die Folie aus Polyvinylalkohol (PVA) löst sich im Waschwasser auf, die Wäsche wird ganz normal gewaschen. Unterschiedliche Farben von Beuteln und Verschlussbändern helfen außerdem, Wäsche nach Herkunft oder Waschverfahren zu trennen.

In vier Schritten

  1. Beutel mit trockener Wäsche befüllen
  2. Mit dem Verschlussband verschließen und bis zum Waschen trocken lagern
  3. Verschlossen in die Waschmaschine geben
  4. Waschmittel ins Fach für den Hauptwaschgang geben, nicht direkt auf den Beutel, und ohne Vorwäsche waschen

Die passende Größe für jede Füllmenge

Zum Ausprobieren gibt es das 10er-Pack. Für den laufenden Bedarf kommen die Beutel im Karton zu 250 Stück.

Wäschebeutel passend zu Ihrem Hygienekonzept

Neben dem Standardsortiment liefern wir Wäschebeutel in Wunschgrößen, Folienstärken und Farben.

Wunschgröße

Beutelmaße passend zu Ihren Sammelbehältern und Waschmaschinen.

Folienstärke

Dünnere oder stärkere Folie, je nach Füllmenge und Gewicht der Wäsche.

Beutelfarbe

Farbige Beutel, zum Beispiel getrennt nach Station, Bereich oder Wäscheart.

Farbe des Verschlussbands

Wasserlösliche Verschlussbänder in verschiedenen Farben.

Highlight: Beutel- und Bandfarben kombinieren Die wasserlöslichen Verschlussbänder lassen sich in verschiedenen Farben mit den Beutelfarben kombinieren. So bilden Sie Ihr Hygienekonzept direkt am Beutel ab, etwa eine Beutelfarbe je Bereich und eine Bandfarbe je Waschverfahren.
Zwei Feuerwehrleute vor einem Löschfahrzeug mit verpackter Einsatzkleidung in wasserlöslichen Wäschebeuteln

Einsatzkleidung verpacken, bevor sie ins Fahrzeug kommt

Nach einem Brandeinsatz haften Ruß und Brandrückstände an der Schutzkleidung. Wird die Kleidung an der Einsatzstelle in den wasserlöslichen Beutel gegeben, bleibt sie bis zur Waschmaschine verschlossen. Fahrzeug, Umkleide und Kameraden kommen mit der verschmutzten Kleidung nicht mehr in Berührung.

„Die Wäsche wird direkt vorsortiert, in die wasserlöslichen Beutel gegeben und kann ohne weiteres Handling in unsere Waschmaschinen. Das reduziert Kontaminationsrisiken erheblich und spart Zeit. Besonders wichtig ist für uns die klare Schwarz-Weiß-Trennung von sauberer und kontaminierter Kleidung."

Hermann K., Leiter einer Feuerwehreinheit

Vorteile im Einsatz

  • Verschmutzte Schutzkleidung bleibt bis zur Wäsche verschlossen
  • Weniger Kontakt mit Ruß, Schadstoffen und Keimen
  • Kein Umfüllen in der Kleiderkammer
  • Farbige Verschlussbänder erleichtern die Zuordnung

Darauf sollten Sie achten

  • Nasse Kleidung nur zusammen mit trockenen Textilien verpacken und zeitnah waschen
  • Waschprogramm passend wählen: kaltwasserlöslich ab 30 °C, warmwasserlöslich ab 60 °C
  • Herstellerangaben zur Pflege der Schutzkleidung beachten
  • Kontaminierte Einsatzkleidung (PSA) nie zu Hause waschen
Schwarz-Weiß-Trennung Die Planungsnorm DIN 14092-1 „Feuerwehrhäuser" sieht eine Trennung von sauberen und kontaminierten Bereichen vor. Der wasserlösliche Beutel unterstützt diese Trennung auf dem Weg von der Einsatzstelle bis in die Waschmaschine.
Pflegekraft trägt einen verschlossenen wasserlöslichen Wäschebeutel über den Klinikflur

Infektionswäsche ohne zweiten Kontakt

In Krankenhäusern, Pflegeheimen und Kitas fällt täglich Wäsche an, die Krankheitserreger tragen kann. Wird sie im Zimmer direkt in den wasserlöslichen Beutel gegeben, muss sie bis zum Waschen niemand mehr anfassen – weder auf dem Flur noch in der Wäscherei.

Ihre Vorteile

  • Einmal befüllen, verschließen, verschlossen waschen
  • Kein Sortieren und Umfüllen kontaminierter Wäsche
  • Farbige Verschlussbänder zur Zuordnung nach Station oder Waschverfahren
  • Folienstärke 17 oder 25 my, passend zur Füllmenge

Typische Einsatzbereiche

  • Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflege
  • Kliniken, Isolierbereiche und Arztpraxen
  • Kitas und Gemeinschaftseinrichtungen
  • Rettungsdienste und Hilfsorganisationen
Passt in Ihren Hygieneplan Wie Infektionswäsche gesammelt, transportiert und aufbereitet wird, legt Ihr Hygieneplan fest. Wasserlösliche Wäschebeutel lassen sich dort als Innenbeutel aufnehmen. Für den Transport in die Wäscherei kommen sie, je nach Hygieneplan, in einen reißfesten Außensack. Warmwasserlösliche Beutel eignen sich für Waschverfahren, die ohnehin mit mindestens 60 °C arbeiten.

Bettwanzen und Keime nicht mit nach Hause bringen

Auch zu Hause gibt es Wäsche, die man besser nicht lange in der Hand hat: Bettwäsche bei einem Magen-Darm-Infekt, Kleidung nach der Pflege von Angehörigen oder Reisekleidung, wenn im Hotel Bettwanzen aufgefallen sind. Im wasserlöslichen Beutel bleibt diese Wäsche getrennt, bis sie in der Waschmaschine ist.

Spezialfall Bettwanzen

Bettwanzen reisen im Koffer mit. Packen Sie getragene Kleidung schon am Urlaubsort in einen Beutel und geben Sie ihn zu Hause verschlossen in die Maschine, ohne die Kleidung in der Wohnung auszupacken. Waschen Sie, wenn das Textil es zulässt, bei mindestens 60 °C.

Ihre Vorteile

  • Wäsche getrennt halten, bis sie gewaschen wird
  • Beutel löst sich im Waschgang auf, nach Herstellerangabe rückstandsfrei
  • 10er-Pack mit Verschlussbändern, passend für den Koffer
  • Kaltwasserlöslich, also schon ab 30 °C nutzbar

So wenden Sie den Beutel an

  1. Beutel mit Wäsche befüllen
  2. Mit dem Verschlussband verschließen
  3. Vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren
  4. Verschlossen in die Waschmaschine geben
  5. Waschmittel ins Fach für den Hauptwaschgang, keine Vorwäsche
Zum Material Die Folie besteht aus Polyvinylalkohol (PVA). Sie löst sich im Waschwasser auf und gilt nach Herstellerangabe als biologisch abbaubar.

Aus der Hygienepraxis, nicht aus dem Katalog

Gefragt in der Praxis

Betriebe und Hygienebeauftragte wenden sich regelmäßig mit Fragen zum Umgang mit kontaminierter Wäsche an uns.

Beratung zur Auswahl

Wir helfen bei Größe, Folienstärke und Menge für Ihren Bedarf.

Kleine Testmengen

Erst mit 10 Beuteln ausprobieren, dann im Karton bestellen.

Teil eines Netzwerks

Beratung, Schulungen und Hygieneprodukte aus einer Hand.

Hygienekonzepte rund um die Wäsche

Rainer Nuss, Geschäftsführer der Hygiene-Netzwerk GmbH & Co KG

Rainer Nuss

Geschäftsführer Hygiene-Netzwerk · Hygieneberater und Auditor

Rainer Nuss berät Betriebe und Einrichtungen beim Hygienemanagement. Mit Fragen zur Wäsche melden sich Betriebe und Hygienebeauftragte regelmäßig bei ihm: Wo wird kontaminierte Kleidung abgelegt, wer fasst sie an, und wie kommt sie in die Waschmaschine?

Wenn Sie wissen möchten, wie wasserlösliche Wäschebeutel in Ihren Hygieneplan passen, sprechen Sie ihn an.

BeratungHygienemanagement & HACCP
AuditsBegehungen vor Ort
SchulungenHygiene für Teams
FachautorPublikationen & Vorträge

Fragen zu wasserlöslichen Wäschebeuteln

Muss ich den wasserlöslichen Wäschebeutel vor dem Waschen öffnen?

Nein. Der befüllte Beutel kommt verschlossen in die Waschmaschine und löst sich im Waschgang auf. Genau das ist der Sinn: Die Wäsche muss nach dem Verpacken nicht mehr angefasst werden.

Ab welcher Temperatur lösen sich wasserlösliche Wäschebeutel auf?

Nach Herstellerangabe lösen sich kaltwasserlösliche Beutel ab 30 °C vollständig auf, warmwasserlösliche ab 60 °C. Wählen Sie den Beutel passend zu Ihrem Waschprogramm.

Darf ich Waschmittel direkt auf den Wäschebeutel geben?

Nein. Direkter Kontakt mit Waschmittel kann das Auflösen beeinträchtigen. Geben Sie das Waschmittel in das Fach für den Hauptwaschgang und verzichten Sie auf die Vorwäsche.

Kann ich nasse Wäsche in den Beutel geben?

Nur eingeschränkt. Feuchtigkeit startet das Auflösen. Wickeln Sie nasse Teile in trockene Textilien und waschen Sie den Beutel möglichst bald.

Wie lagere ich die Beutel richtig?

Trocken und vor Feuchtigkeit geschützt, am besten in der Originalverpackung. Feuchte Hände oder nasse Flächen können die Folie bereits anlösen.

Wäschebeutel im Video

Kurz erklärt auf dem YouTube-Kanal von HACCP.tv.

Bettwanzen im Koffer: Der Fehler, den fast jeder nach dem Urlaub macht

Wasserlöslicher Wäschebeutel für den hygienischen Transport von kontaminierter Schmutzwäsche

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Fachbegriffe kurz erklärt

Polyvinylalkohol (PVA)
Wasserlöslicher Kunststoff, aus dem die Folie der Wäschebeutel besteht. Er löst sich in Wasser ab einer bestimmten Temperatur auf.
my (Mikrometer)
Maßeinheit für die Folienstärke. 1 my ist ein tausendstel Millimeter. Die Beutel gibt es in 17 und 25 my.
Kaltwasserlöslich
Beutel, die sich ab 30 °C vollständig auflösen. Geeignet für Waschprogramme ab 30 °C.
Warmwasserlöslich
Beutel, die sich erst ab 60 °C auflösen. Geeignet für Waschverfahren, die mit mindestens 60 °C arbeiten.
Kontaminationsverschleppung
Weitertragen von Keimen, Ruß oder Schadstoffen von einem verschmutzten in einen sauberen Bereich, etwa über Hände, Kleidung oder Transportbehälter.
Schwarz-Weiß-Trennung
Organisatorische und räumliche Trennung von kontaminierter (schwarzer) und sauberer (weißer) Kleidung und Ausrüstung, zum Beispiel im Feuerwehrhaus.
PSA
Persönliche Schutzausrüstung, bei der Feuerwehr etwa Einsatzjacke, Einsatzhose, Handschuhe und Flammschutzhaube.
Infektionswäsche
Wäsche, die mit Krankheitserregern behaftet sein kann, etwa aus der Versorgung infektiöser Patientinnen und Patienten.

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Schmutzwäsche verpacken – und nicht mehr anfassen

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